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Pfarrerin Moser bleibt in der Gemeinde PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Doris Dehmel   
Samstag, den 03. April 2010 um 12:38 Uhr

dscn4536 Albbruck – Verbunden mit der Vorstellung der Aktivitäten der evangelischen Kirchengemeinde in Albbruck ist in der Gemeindeversammlung auch immer ein Ausblick auf die kommende  Zeit. Eigens hierfür suchte Dekanin Vogel das Gespräch mit den evangelischen Christen.

 

Sie setzte alles daran, dass die Gemeindemitglieder nicht darüber enttäuscht sind, dass sie künftig ihre Pfarrerin mit der Kirchengemeinde Görwihl-Herrischried teilen müssen.

Pfarrerin Heidrun Moser hatte bislang eine 50-Prozentstelle in Albbruck und wird zusätzlich im selben Umfang ab September auf dem Hotzenwald tätig sein. „Ihnen wird nichts weggenommen“, versicherte Dekanin Vogel den Versammlungsteilnehmern. Sie wissen alle, dass sich Heidrun Moser weit mehr einbrachte als ihr halbes Pfarrerdebutat vorgesehen hätte.

Nachdem das übliche Zwölfjahresgespräch anstand und daraus eine mögliche Versetzung hätte resultieren können, sind jetzt alle mit der Neuregelung einverstanden. „Wir sind froh, unsere Pfarrerin behalten zu können“, war die einhellige Meinung in der Gewissheit, dass mit Harald Gräf noch „ein weiteres Juwel“ in der aktiv Kirchengemeinde sei.

Im letzten Jahr hat sich in der Gemeindearbeit Einiges verändert. Für die ausgeschiedene Kirchengemeinderätin Heinke Renkel Steinke ist Harald Gräf im Bauausschuss nachgerückt. Wegen der Krankheit von Pfarrer Koch musste das Morgenlob ausfallen. Die große Jungschar wurde aufgelöst und dafür eine Gruppe für 12- bis 15-jährige Mädchen gegründet. Die Krabbelgruppe hatte sich ebenfalls aufgelöst. Das Interesse an der kleinen Jungschar ist ansteigend. Der erstmals veranstaltete Frauensonntag soll ebenso wie das Frauenfrühstück wiederholt werden.

Als praktisch erwiesen hatte es sich, vor Taufen ein Begrüßungsblatt an die Gäste zu verteilen und mit der Einrichtung eines Kinderzimmers für die kleinen Besucher eine ruhigere Atmosphäre zu schaffen.

Um für die Renovierung von Sakristei und Kirchendach zu sparen, wurden keine Investitionen getätigt. Im Haushalt 2010/2011 sind Rücklagen für die Kirche von 49 534 Euro bilanziert, für Pfarrhaus 17 242 Euro, Betriebsmittel 10 442 Euro, für die Mission in Ghana 1230 Euro und die Sozialstation Hl. Geist 5929 Euro.

Aus dem Südkurier vom 03. April 2010

 

--> Artikel im Südkurier


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