Aktuelles

von links: Pfarrerin Heidrun Moser, Christel Weigelt und Prof. Dr. Klaus Weigelt, Doris Kohler von der Nachbarschaftshilfe Albbruck, Bürgermeister Stefan Kaiser, Pfarrer Klaus Fietz von links: Pfarrerin Heidrun Moser, Christel Weigelt und Prof. Dr. Klaus Weigelt, Doris Kohler von der Nachbarschaftshilfe Albbruck, Bürgermeister Stefan Kaiser, Pfarrer Klaus Fietz Franz-Joseph Moser
geschrieben von On 02. Dezember 2020 In News 1 Kommentar

Albbrucker Projekt erhält Förderpreis

Senioren den Alltag erleichtern und gleichzeitig den Zusammenhalt zwischen Jung und Alt stärken: Albbruck zeigt mit dem Projekt Digitale Nachbarschaftshilfe, wie das geht!

Initiiert wurde das Projekt Mitte 2020 von der Klaus und Christel Weigelt Stiftung, nachdem bereits seit Dezember 2019 die Vorabstimmungen der Projektpartner liefen. Zusammen mit der Nachbarschaftshilfe Albbruck, der Evangelischen Kirchengemeinde Albbruck-Görwihl, der Katholischen Seelsorgeeinheit Laufenburg-Albbruck und der Gemeinde Albbruck wurde als erstes Ziel die Digitalisierung und Erweiterung des Angebots der Nachbarschaftshilfe Albbruck definiert. Das Projektziel überzeugte die Projektleitung des Projektes «Sorgende Gemeinde werden» der Evangelischen Landeskirche in Baden derart, dass das Projekt während zweier Jahre mit Fördermitteln in Höhe von insgesamt € 10.000,00 unterstützt wird. Besonders freut uns, dass die fünf Projektpartner als Fokusgruppe des Projektes «Sorgende Gemeinde werden» ausgewählt wurde und von der Hochschule für Sozialwissenschaften in Hannover durch Prof. Dr. G. Lämmlin mit einer wissenschaftlichen Projektevaluation begleitet wird.


Die Nachbarschaftshilfe Albbruck, wie auch Vereine und soziale Einrichtungen nutzen für ihre interne Kommunikation bisher gerne WhatsApp. Hallo Ernst, kannst Du bitte Herrn Müller aus der Wasserstr. 11 in Brunnfeld zur Urologie fahren? Möchten Sie, dass Unberechtigte dies mitlesen können? Daher wird zuallererst für die Nachbarschaftshilfe eine seniorengerechte Plattform bereitgestellt, die eine der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) gerechte, gesicherte Kommunikation ermöglicht und die Privatsphäre schützt und gleichzeitig Kommunikationslösung anbietet wie z.B. WhatsApp.


Die Plattform wird auch ein Helferportal mit einem umfassenden Auftragsmanagement enthalten, mit dem die Nachbarschaftshilfe den Einsatz ihrer Helfer/innen effizient managen kann.
Es ermöglicht die einfache Gewinnung von ehrenamtlichen Helfern durch Digitalmarketing, die Selbsterfassung von strukturierten Helferprofilen, Freischaltungsprozess nach erfolgter Helferaufnahme, Erstellung von Einsatzanfragen, automatisierte Selektion nach geeigneten Helfern, digitale Verfügbarkeitsanfragen bei Helfern, prozessgesteuertes Auftragsmanagement, automatisierte gesetzeskonforme Abrechnungsprozesse, ein großes Reportingmodul und vieles mehr.
Bereits in der ersten Hälfte des kommenden Jahres wird die Plattform bereitstehen und kann später für die Gemeinde, Schule, weitere Vereine, Einrichtungen und Dienstleister geöffnet werden.
Ohne Digitalisierung und die aktive Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger werden die Konsequenzen aus den demografischen, soziokulturellen, politisch-ökonomischen wie auch globalen Veränderungen (z.B. Pandemien, Klimawandel etc.) nicht zu bewältigen sein.
Im kommenden Jahr werden wir etliche junge engagierte Albbrucker brauchen, die uns helfen, zusammen mit der Nachbarschaftshilfe Schulungsveranstaltungen anzubieten, die die heutigen und zukünftigen Senioren im Umgang mit der Plattform auch mit einem Smartphone oder Tablet schulen.


Das Projekt Digitale Nachbarschaftshilfe wird nicht nur durch die Klaus und Christel Weigelt Stiftung gesponsert, sondern auch tatkräftig unterstützt. Professor Dr. Klaus Weigelt hat für die nächsten drei Jahre die Rolle eines Kümmerers für dieses Projekt übernommen.
Die Stiftung hat bisher auch die Ausbildung von Helfern für die Nachbarschaftshilfe finanziell unterstützt und will dies auch zukünftig tun.

Gelesen 776 mal Letzte Änderung am Mittwoch, 02 Dezember 2020 12:07

1 Kommentar

  • Katharina Vonderach 04. Dezember 2020 Kommentar-Link
     

    Eine lobenswerte Idee! Ich hoffe, sie wird Nachahmer finden. Im kleinen Kreis hat unsere Nachbarschaft das auch, aber eben komplett via WhatsApp, wo die Privatsphäre und der Datenschutz oft auf der Strecke bleiben.

    Melden

Schreibe einen Kommentar

Achten Sie darauf, die erforderlichen Informationen einzugeben (mit Stern * gekennzeichnet).
HTML-Code ist nicht erlaubt.

Nächste Termine

Zeige vollständigen Kalender

Kontakt Albbruck

  • Adresse: Schulstrasse 9+11 D-79774 Albbruck
  • Tel: +49-(0)7753 5363
  • Fax: +49-(0)7753 979448
  • Email: info@evkg-albbruck.de

Büroöffnungszeiten Albbruck

  • Dienstags 10:00 Uhr - 12:30 Uhr
  • Mittwochs 14:00 - 16:00 Uhr
  • Donnerstags 10:00 - 12:30 Uhr

Adresse Görwihl

    • Adresse: Hauptstrasse 49 D-79733 Görwihl
    • Kein Büro und keine Postannahme in Görwihl

Bankverbindung

    • IBAN: DE02684522900007560709
    • BIC: SKHRDE6WXXX
    • Bankname: Sparkasse Hochrhein

ALTRUJA-BUTTON-FEWH

Der aktuelle Gemeindebrief

Newsletter abonnieren

Bitte wählen Sie zunächst aus, welchen Newsletter Sie in Zukunft erhalten möchten.
Aktuelle Seite: Home Aktuell Albbrucker Projekt erhält Förderpreis

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.

Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.